Alle Beiträge von Mirjam

Die ersten Steine sind gefallen!

Unser großes Bauvorhaben hat endlich angefangen! Nach mindestens einem Jahr Planung sind die ersten Steine gefallen.

Durch den Durchbruch im Dachgeschoss sind unsere Altbauten nun von unten bis oben miteinander verbunden. Da bekommt der Begriff „Kreislauf“ doch eine ganz neue Bedeutung.

Uns gefällt’s!

Außerdem konnten wir endlich ein ungenutztes (nachträglich eingebautes) WC aus dem Treppenhaus entfernen. Wir haben die Vorschlaghammer geschwungen, die Sägen gezogen, die Eimer getragen und die Kartoffelpuffer gemampft.

Mit Stolz und Muskelkater können wir nun den Steinhaufen betrachten und davor bangen, alles noch mal anzupacken, um den zu spät bestellten Container zu füllen… das Fitnessstudio können wir uns dieses Jahr wohl sparen.

Der wohnsinnige Jahresrückblick 2022

Liebe Wohnsinn-Freund*innen, Unterstützer*innen und Fans,

2023 ist nicht mehr ganz so frisch – aber ein Blick zurück auf 2022 lohnt sich noch – denn für uns im Wohnsinn war 2022 ein Jahr voller Weichenstellungen, wichtigen Entscheidungen und natürlich auch schönen Alltäglichkeiten. Aber lest gerne selbst über unser Wohnsinnsjahr 2022.

Allen noch ein gutes und gesundes Jahr 2023!

Wohnsinn – Klingeling

„Wie – ihr habt keine Klingel?“

Postboten, gäste, getränkelieferanten, Alle



Ja – richtig gelesen. Am Neubau war lange keine Klingelanlage. Es wurde geklopft. Und das hat gut geklappt. Aber auch wir können uns dem Fortschritt nicht verwehren und sind nun seit Kurzem im Besitz von Klingeln samt Gegensprechanlage.
Mit schwerem Gerät wurden Kabel durch Häuserwände geschoben, Zimmerwände vorbereitet, Drähte verdrahtet, Dinge montiert und getestet.

Der Klingel so nah
Der Meister und sein Schüler
Ring-a-ding-dong
Hm, wo sollen wir mal klingeln??

Und wofür das alles? Damit am Ende mal ordentlich Klingelmännchen gespielt werden kann!

Demnächst hier auf dem Blog: „Leben mit Klingel – früher war alles besser! Klingelgeschädigte Projektmitbewohner*Innen packen aus“

Aufräumtag Anfang September

Der aufmerksamen Leser*in wird es nicht entgangen sein: Was Aufräumaktionen angeht, pendeln wir uns langsam in eine enger getaktete Regelmäßigkeit ein. Samstäglich wurde wieder der Bohrhammer geschwungen, Schrauben sortiert, Dreck entfernt und Dreck gemacht.

Was is’n da los?

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Die nächsten Monaten werden wir sehr häufig die Selbsthilfetrommel rühren. Denn neben den neuen Balkonen für den Neubau, dem Holzlager, einer Werkstatt, werden wir … Moment… Nee… Wir bitten noch um etwas Geduld.

Stattdessen hier ein Bild von unserem letzten Gast im Wohnprojekt – dem Klassentier meiner Tochter. Beim Aufräumtag nicht mitgeholfen, aber anschließend beim gemeinsamen Kuchenessen kräftig zugeschlagen. TZZZ.

Teilen und Tauschen statt Wegwerfen

Im Frühjahr hatten wir im Wohnprojekt zwei Praktikantinnen zu Gast, die uns in vielen großen und kleinen Aufgaben ganz wunderbar unterstützt haben.
Sie hatten die Idee, in unserem Eingangsbereich unterhalb der Infobox den Platz für eine Giveaway-Box herzurichten. Seitdem wird dort viel Schönes, Nützliches und Kurioses abgelegt; zuerst hauptsächlich von den ProjektbewohnerInnen, mittlerweile gibt es aber auch rege Beteiligung aus der Nachbarschaft.

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Spiel und Sport im Wohnsinn

Ein Leben ohne Trampolin ist möglich, aber sinnlos.
Nachdem die Pflasterarbeiten in unserem Hof abgeschlossen sind, wurde es mit Beginn des Frühlings Zeit, wieder ein Trampolin an den Start zu bringen. Homeschooling-geplagte Kinder (und Eltern) sowie alle an Bewegungsmangel leidenden MitbewohnerInnen können jetzt wieder dem Hopssport frönen.

Und es kommt noch besser! Seit neuestem gibt es auch eine Tischtennisplatte.

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Projekttag 2020

Strukturwandel

Wie wollen wir uns neu organisieren? Diese Frage war der Ausgangspunkt für unseren Projekttag Anfang September.
Unsere Gruppe wächst stetig und damit die Aufgabe, neue Menschen im Alltag, in die Verantwortung, in die bereits gesammelte Erfahrung einzubinden.
Und gleichzeitig gilt es, offen zu bleiben für andere Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Es war also Zeit, uns intensiv auszutauschen, Pläne zu schmieden und zusammenzurücken.

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Wohnsinn macht mobil

Unser Wohnprojekt liegt mitten in der Innenstadt – wir erleben täglich, wie der von Autos dominierte Individualverkehr die Lebensqualität drückt. Die Straße, in der unsere Häuser liegen, ist eine zweispurige Seitenstraße, dicht an dicht mit hohen Häuserzeilen, wenig begrünt. Eine typische Straße wie man sie allerorten findet – zugeparkt mit Autos zu jeder Zeit. Wie schön diese ohne Autos sein könnte, kann man sich leicht vorstellen!

Was kann unser Beitrag als Wohnprojekt dazu sein?
Wie können wir Wohnen und Mobilität so verbinden, dass mit Blick auf die Lebensqualität in unserem Quartier konstruktive Lösungen entstehen?

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